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Klarlacke richtig sprühen

Die Elita Life Colours Klarlacke gibt es in sechs verschiedenen Glanzgraden – von Brillantglanz über Glanz, Seidenglanz, Seidenmatt und Matt bis hin zu Stumpfmatt. Alle Klarlacke werden in der gleichen Technik gesprüht. Der Glanzgrad kommt aus der Rezeptur, aber: Wenn der Klarlack zu trocken aufgetragen wird, kann das angegebene Finish nicht entstehen. Hier eine Hilfestellung.

Elita Life Colours Modellbaufarben und Klarlacke in einer Airbrush-Spritzkabine.
Inhaltsverzeichnis

Ein Klarlack-System, sechs Glanzgrade

Alle Elita Life Colours Klarlacke – Brillantglanz, Glanz, Seidenglanz, Seidenmatt, Matt und Stumpfmatt – brauchen die gleiche Sprühtechnik. Der Glanzgrad steckt in der Rezeptur, aber damit das angegebene Finish wirklich entsteht, muss der Klarlack ausreichend feucht aufgetragen werden. Wird er zu trocken gesprüht, kann das Finish nicht entstehen.

In unserem Fall nutzen wir die Evolution 2024 CRPlus mit einer 0,45er Düse bei 1,5 Bar. Die Einstellungen müssen je nach Größe des Modells, verwendeter Airbrush und Düse gegebenenfalls angepasst werden.

Verdünnung: 38 % – einfach in Millilitern berechnet

Für eine möglichst hohe Gelingwahrscheinlichkeit beim Sprühen mit der Airbrush empfehlen wir, den Klarlack mit 38 % Elita Verdünner zu mischen. Das klingt technisch, wir denken aber da gar nicht groß im Verhältnis, sondern berechnen das ganz einfach in Millilitern:

  • nimm zum Beispiel 15 ml Klarlack
  • multipliziere 15 ml mit 0,38
  • das Ergebnis – hier 5,7 ml – gibst du als Verdünner dazu

Die etwas höhere Verdünnung sorgt dafür, dass der Klarlack feiner verläuft und das gewünschte Glanzfinish leichter erreicht werden kann.

💡 Tipp: Verdünne niemals höher als 50 %. Eine stärkere Verdünnung lässt den Auftrag zwar kurzfristig feuchter wirken, aber das ist trügerisch – das Lösemittel verdampft zu schnell. Dadurch kann der Klarlack beim Trocknen nicht zusammenfließen.

Schritt 1: Die Klebeschicht

Als erstes sprüht man eine Klebeschicht. Sie sorgt dafür, dass die Lösemittel die Schicht darunter leicht anlösen, damit der spätere, feuchtere Auftrag nicht abrutscht und keine Läufer entstehen.

Die Klebeschicht wird dünn und völlig unkritisch gesprüht:

  • eine dünne Schicht aufsprühen
  • sie darf trocken aussehen – völlig egal
  • sie muss nicht schön oder gleichmäßig sein
  • die Klebeschicht 1–2 Minuten trocknen lassen

Schritt 2: Der eigentliche Klarlackauftrag

Im nächsten Schritt folgt der eigentliche Klarlackauftrag. Hier wird entschieden, ob sich das Glanzfinish korrekt aufbauen kann – also der Teil, der das Finish wirklich bestimmt.

Technik:

  • im Kreuzgang sprühen
  • gleichmäßiger Abstand zur Oberfläche
  • ruhige, gleichmäßige Bewegungen
  • nicht zu lange an einer Stelle verharren
  • stattdessen ohne Pause in mehreren, fließenden Schichten den Lack aufbauen

Zielbild der Oberfläche:

  • die Oberfläche soll direkt nach dem Sprühen schön feucht aussehen
  • sie soll richtig glänzen
  • sie muss nicht komplett glatt sein – leichte Wellen sind normal

Wenn die Fläche dagegen sehr trocken wirkt, war der Auftrag zu mager. Ist sie so stark überzogen, dass der Lack sichtbar „steht“ oder zu laufen beginnt, war es zu viel. Es geht im Endeffekt darum, genau so viel Material aufzubauen, dass der Lack beim Trocknen sauber zusammenfließen kann.

Trocknung: Hier entsteht das eigentliche Finish

Nach dem Sprühen lässt du das Modell einfach in Ruhe. Während der Trocknung verdampft die Verdünnung, der Klarlack zieht sich glatt und erst in diesem Prozess entsteht das endgültige Glanzfinish der jeweiligen Rezeptur.

Ob dein Klarlack also am Ende brillant glänzt, seidenmatt schimmert oder stumpfmatt erscheint, entscheidet nicht nur die Rezeptur – sondern auch, ob genügend Material feucht und gleichmäßig aufgetragen wurde.

Häufige Fehler beim Klarlack

Zwei typische Fehlerbilder tauchen beim Klarlack besonders häufig auf:

  • Der angegebene Glanzgrad entsteht nicht: Der Klarlack wurde zu trocken gesprüht, es wurde also nicht genug Klarlack aufgetragen.
  • Es sind Läufer bzw. Lacknasen entstanden: Der Klarlack wurde zu feucht gesprüht. Dann wurde zwar das Glanzfinish erreicht, aber zu viel Klarlack aufgetragen.

Kurz zusammengefasst

In Kurzform sieht eine gelungene Klarlack-Anwendung mit Elita Life Colours so aus:

  • 38 % Verdünnung (Klarlackmenge in ml × 0,38)
  • eine dünne Klebeschicht sprühen und 1–2 Minuten warten
  • den Klarlack im Kreuzgang mit gleichmäßigem Abstand aufbauen
  • die Oberfläche sollte gleichmäßig feucht glänzen, nicht trocken und nicht überflutet
  • beim Trocknen fließt der Lack zusammen und bildet das korrekte Finish der Rezeptur

Wenn du diese Schritte berücksichtigst, erreichst du mit allen Elita Life Colours Klarlacken – vom Brillantglanz bis Stumpfmatt – zuverlässig das Finish, das auf der Flasche angegeben ist.

Video: Klarlack richtig sprühen

6 verschiedene Klarlack-Glanzstufen stehen euch bei Elita Life-Colours zur Auswahl. So sprüht ihr sie mit der Airbrush.

Häufige Fragen

Der Glanzgrad entsteht erst beim Zusammenfließen des Klarlacks während der Trocknung. Ist der Auftrag zu trocken, kann der Lack nicht verlaufen und das angegebene Finish wird nicht erreicht – unabhängig davon, ob es glänzend oder matt sein soll.

38 % haben sich als idealer Bereich für die meisten Airbrush-Anwendungen erwiesen. Höhere Verdünnungen wirken zunächst feuchter, verdampfen aber sehr schnell – wodurch die Oberfläche wieder trocken erscheint und das Finish leidet.

Wenn der Lack sichtbar „steht“, sehr glatt wirkt oder anfängt zu laufen, war der Auftrag zu nass. Läufer und Nasen entstehen, wenn mehr Material aufgetragen wurde, als die Oberfläche halten kann.

Wenn das auf demFläschchen angegebene Glanzfinish nicht entstanden ist, wurde der Klarlack zu trocken gesprüht. Es wurde also nicht genug Klarlack aufgetragen.

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